Entstehung des Volleyballs

Im Jahr 1885 wurde von William G. Morgan,
ein Spiel mit dem Namen „Mintonette“ ent-
wickelt und galt als leichtere Alternative zum 
Basketball.

Die Hallensportart enthielt charakteristische
Elemente aus den Sportarten Tennis und
Handball. Die ersten Regeln waren jedoch
nicht vergleichbar mit den heutigen Spielre-
geln, so war bspw. die Anzahl der Mitspieler
ebenso unbegrenzt wie die Zahl der erlaubten
Ballkontakte.

An einer Konferenz im Jahr 1896 in YMCA in
Springfield, an der auch William G. Morgan
teilnahm wurde das neue Spiel vorgestellt und
geringfügig geänderte und erhielt den Name
Volleyball. Damit wurde das Fundament für die
Sportart Volleyball gelegt.


  

In den folgenden Jahren wurde die Sportart 

immer populärer und verbreitetet sich  in Nord-
und Südamerika. Europa erreichte Volleyball
während des Ersten Weltkriegs, es wurde von
den amerikanischen Soldaten in Osteuropa
eingeführt, wo er sich zu einer beliebten Sport-
art entwickelte. 

Bis Mitte des 20. Jahrhunderts verbreitete sich
Volleyball über den gesamten Kontinent. Viele
Techniken und Taktiken, die den modernen
Volleyball prägen, wurden von europäischen
Mannschaften eingeführt.

Der internationale Verband, die Fédération
Internationale de Volleyball (FIVB), wurde
1947 gegründet. Im Jahr 1964 wurde Volley-
ball zu einer olympische Disziplin.